
Am 25. und 26. Oktober war es wieder so weit: die 2-tägige Herbstwanderung stand bevor. Kurz nachdem alle 11 teilnehmenden beim Bahnhof Baar eingetroffen sind, wurden wir mit dem Vereinsbus des SC Frosch Ägeri abgeholt. Wohin es wohl geht? Richtung Berner Oberland? Richtung Schwyz? Nachdem wir in Schwyz Richtung Muotatal abgebogen sind, lagen wir mit dem Stoos immer noch falsch, denn wir fuhren an der Talstation vorbei…
Der erste Treffpunkt war das Höllloch. Nach kurzer Erklärung durch unseren Guide Martin nahmen wir – mit Helm und Lampe ausgerüstet – den Aufstieg zum Höllloch unter die Füsse. Bei kühlen 8-10 °C haben wir die ersten rund 700m begutachtet. Steffi durfte 2 Alubüchsen hinunterwerfen. „Steffi, diese Büchsen wirst du heute noch holen“, was dies wohl bedeutet? Weiter gings und nach einem Versuch, ohne Licht zu laufen, waren wir sehr froh, durften wir unsere Helmlampen wieder einschalten. Und siehe da, da lagen die von Steffi hinuntergeworfenen Büchsen. Nach einem kurzen Aufstieg konnten wir wieder Tageslicht sehen.

Bereits Mittagszeit, gings darum abzukochen. Die feine Oxtail-Suppe – wie auch feine Grilladen durften nicht fehlen. Da der Wind von der falschen Seite kam, wurden wir eher eingeräuchert, als dass wir gute Gluten hatten… Da es schön gemütlich war, hatten wir leider die Zeit vergessen. Aber der Kaffee musste noch sein. Nach einigen Minuten Verspätung gings dann via Stalden hoch Richtung Druesberg. Nach einem extremen Anstieg – Stufe um Stufe – zog unsere Berggeiss „Geri“ uns regelrecht den Berg hoch. Auf dem Höhenweg gings dann über Schieferplatten Richtung Fruttli – Druesberg war also nicht unser Ziel.

Schlussendlich trafen wir nach rund 2h Wanderzeit in der Berghütte „Pragelblick“ ein. Nach einer kurzen Instruktion und Zuteilung der Vorbereitung fürs Essen, liess es sich der eine oder andere nicht nehmen und nahm ein Bad im Hotpot. Nach einem feinen Nachtessen – Tomaten-Mozzarella-Salat, Risotto mit einem feinen Schweinssteak und zum Dessert feiner Fruchtsalat – gabs am Abend interessante Gespräche, Dog-Spiel oder das eine oder andere Bierchen. Oder falls man noch nicht genug hatte – ein Bad im Hotpot.

Am Morgen – für die einen sehr kurze Nacht, gabs ein feines Morgenessen. Da gegen Mittag Regen angesagt wurde, machten wir uns schnell mal auf den Weg nach Muotathal. Den Weg auf den Schieferplatten nach unten liess sich nun abwärts besser ablaufen. Vor dem letzten Abstieg genossen noch einige Löschzügler die Aussicht ins Muotatal. Im Dorf angekommen gabs ein feines Mittagessen im Restaurant Höllloch. Schlussendlich gings wieder mit dem Bus nach Baar.


